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Projektbeispiel

Datenintegration

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Spielerdaten intelligent nutzen: Grundlage für datenbasierte Entscheidungen schaffen

Im Projekt Datenintegration im Rahmen der Datenstrategie von der BBU ’01 stand die gezielte Nutzung von Leistungs- und Spielerdaten im Mittelpunkt. Ausgangspunkt war eine fragmentierte Datenlandschaft mit unterschiedlichen Quellen und Formaten, die eine konsistente Auswertung erschwerte. Ziel des Projekts ist es, eine skalierbare und automatisierte Dateninfrastruktur zu schaffen, die Daten integriert, aufbereitet und in Echtzeit verfügbar macht. Durch den Einsatz moderner Cloud-Technologien, strukturierter Datenpipelines und interaktiver Dashboards soll eine fundierte Grundlage geschaffen werden, um datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen und insbesondere die Belastungssteuerung der Spieler nachhaltig zu verbessern.

© Adobe Stock / matimix

01 Verstehen

Um ein umfassendes Verständnis der Ausgangssituation zu gewinnen, liegt der Schwerpunkt des Projekts zur Datenintegration zunächst auf der Analyse der bestehenden Datenstruktur. Dabei werden nicht nur die vorhandenen Datenquellen, sondern auch deren Qualität, Nutzung und Relevanz für operative Entscheidungen berücksichtigt. Im Fall der BBU ’01 wurde deutlich, dass verstreute und uneinheitliche Daten eine effektive Nutzung verhindern. Durch gezielte Analyse identifizieren wir die entscheidenden Hebel, um die Grundlage für eine nachhaltige datengetriebene Steuerung zu schaffen. Im Sportumfeld ist dabei etwa die Notwendigkeit einer zentralen Dateninfrastuktur, die eine Verarbeitung von Echtzeitdaten ermöglicht, zu nennen.

02 Entwickeln

Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse konzipieren wir gemeinsam mit der BBU ’01 einen passenden Lösungsansatz. Der Fokus liegt dabei auf pragmatischen, schnell umsetzbaren Ansätzen mit klarem Mehrwert. Für die BBU ’01 bedeutete dies die Entwicklung einer skalierbaren Cloud-Architektur sowie einer automatisierten Datenpipeline zur Integration und Verarbeitung von Spielerdaten. Um das Wissen der Fachexperten zu berücksichtigen, wird der Lösungsansatz in enger Abstimmung mit dem Kunden iterativ weiterentwickelt. Im Falle der BBU ’01 heißt das eine Priorisierung der einzelnen Datenpunkte, die den größten direkten Mehrwert bieten zu erarbeiten. Bei der Erarbeitung der Priorisierung werden parallel erste Dashboards erstellt, um frühzeitig Erkenntnisse zu gewinnen und Feedback einfließen zu lassen. So entsteht Schritt für Schritt eine Lösung, die sowohl technisch robust als auch optimal auf die Anforderungen der BBU ’01 abgestimmt ist.

03 Umsetzen

In der Umsetzungsphase bringen wir die entwickelten Lösungen in den produktiven Einsatz und stellen sicher, dass sie nachhaltig genutzt werden können. Im Datenintegrationsprojekt wird zunächst die Ziel-Infrastruktur, die als technisches Fundament dient, beim Kunden eingerichtet und ETL-Datenpipelines entwickelt, um Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und in eine einheitliche Struktur zu überführen. Verarbeitungsskripte in Databricks übernehmen die Aufbereitung und Transformation der Rohdaten. Power BI Dashboards machen die Ergebnisse schließlich übersichtlich sichtbar und ermöglichen Trainern und weiteren Stakeholdern, die Daten gezielt auszuwerten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Neben der technischen Implementierung gehört zu so einem Projekt auch immer die Befähigung der Mitarbeitenden. Daher wird bei der technischen Lösung auch der Aufbau einer strukturierten Datenspeicherung etwa über Power Apps sowie die Einführung eines rollenbasierten Zugriffskonzepts, das einen sicheren und bedarfsgerechten Zugriff auf die Daten gewährleistet, berücksichtigt.

Ausblick

Mit einer erfolgreichen Datenintegration wird der Grundstein für weiterführende Analysen und Optimierungen gelegt. Große Datenmengen stehen nicht nur in der Theorie zur Verfügung, sondern können für datengetriebene Entscheidungen genutzt werden. Dies ermöglicht es den Unternehmen Analysemodelle zu erweitern und prädiktive Verfahren einzusetzen, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Insbesondere im Bereich der Leistungs- und Belastungssteuerung eröffnen sich neue Möglichkeiten, um Training und Einsatz von Spielern gezielt zu optimieren. Darüber hinaus kann die Lösung als skalierbare Plattform dienen, die auch auf andere Bereiche im Unternehmen übertragen wird. So kann die initiale Integration von Spielerdaten kontinuierlich weiterentwickelt werden und langfristige Mehrwerte für die gesamte Organisation und den sportlichen Erfolg geschaffen werden.